Inspiriert durch Erfahrungen des gemeinsamen Improvisieren in den Kursen „Tanz und Improvisation“ von Andrea Kreisel und „Theater und Improvisation“ von Tabea Gregory an der Universität Witten/Herdecke sowie dem Impro-Festival „JamJam“.

Vergessen was war und nicht vergessen was war. Vertrauen aber nicht blind. Verzeihen der eigenen Verletzlichkeit, die sich zeigen darf. Sich greifbar machen, einander aufgreifen. Sich immer schneller die Bälle zu werfen, bis verschwimmt, wer wirft und wer fängt. Sich trauen, einzutauchen. Da zu sein, Position zu beziehen. Hey du! Ja du! Oder auch mal die kalte Schulter zeigen. Zeigen, was da ist, mitteilen, wo ich gerade bin. »Ich sehe, du hast braune Augen«, »Scheiß Schuhe, immer gehen die Schnürsenkel auf«, »Ich wünschte ich könnte mich wegteleportieren«.

Zu zweit in einem Ruderboot. Den Körper gerichtet auf die schmale Wasserspur, die wir zurücklassen. In der Hand ein magisches Ruder. Es entschwindet unserem Griff, wenn wir die andere Person nicht mehr wahrnehmen. Nur, wenn wir uns beide fühlen und spüren, dass wir da sind, kommen wir voran. Die Bewegung, die dann stattfindet, ist Transformation. Es ist eine Bewegung, in der der Mut steckt, von Einem ins Andere zu kommen.

Jannik Howind, Witten August 2022

Inspiriert durch Erfahrungen des gemeinsamen Improvisieren in den Kursen „Tanz und Improvisation“ von Andrea Kreisel und „Theater und Improvisation“ von Tabea Gregory an der Universität Witten/Herdecke sowie dem Impro-Festival „JamJam“.

Vergessen was war und nicht vergessen was war. Vertrauen aber nicht blind. Verzeihen der eigenen Verletzlichkeit, die sich zeigen darf. Sich greifbar machen, einander aufgreifen. Sich immer schneller die Bälle zu werfen, bis verschwimmt, wer wirft und wer fängt. Sich trauen, einzutauchen. Da zu sein, Position zu beziehen. Hey du! Ja du! Oder auch mal die kalte Schulter zeigen. Zeigen, was da ist, mitteilen, wo ich gerade bin. »Ich sehe, du hast braune Augen«, »Scheiß Schuhe, immer gehen die Schnürsenkel auf«, »Ich wünschte ich könnte mich wegteleportieren«.

Zu zweit in einem Ruderboot. Den Körper gerichtet auf die schmale Wasserspur, die wir zurücklassen. In der Hand ein magisches Ruder. Es entschwindet unserem Griff, wenn wir die andere Person nicht mehr wahrnehmen. Nur, wenn wir uns beide fühlen und spüren, dass wir da sind, kommen wir voran. Die Bewegung, die dann stattfindet, ist Transformation. Es ist eine Bewegung, in der der Mut steckt, von Einem ins Andere zu kommen.

Jannik Howind, Witten August 2022

Zusammen improvisieren

Vergessen was war und nicht vergessen was war. Vertrauen aber nicht blind. Verzeihen der eigenen Verletzlichkeit, die sich zeigen darf. Sich greifbar machen, einander aufgreifen. Sich immer schneller die Bälle zu werfen, bis verschwimmt, wer wirft und wer fängt.

Zusammen improvisieren2026-01-20T20:18:59+01:00

Sein eigenes Arbeitsmittel sein

Es kann vorkommen, dass ich mir in den Kopf setze, etwas umzusetzen oder dass ich mich in einer Situation befinde, in der ich selbständig bestimmten Aufgaben nachgehen muss. Wie gehe ich damit um? Setze ich mir feste Deadlines? Suche ich meinen Terminkalender – wie man das wohl vor der Erfindung der Zeit und portablen Uhren gemacht hat? – nach Zeiten ab, in denen ich plane für das Projekt zu arbeiten?

Sein eigenes Arbeitsmittel sein2026-01-20T20:19:00+01:00

Beziehungen müssen nichts

Beziehungen müssen nichts. Sie sind immer schon. Beziehungen sind das, was entsteht, wenn zwei Menschen mit einem Gummiband verbunden sind und versuchen zu laufen.

Beziehungen müssen nichts2026-01-20T20:18:58+01:00

Verzwickte Beziehung

Ich möchte mit dir etwas Essen, frage, ob du Lust auf Thailändisch hast. Es kommt keine klare Antwort. Ich schlage weitere Dinge vor. Keine Antwort.

Verzwickte Beziehung2026-01-20T20:18:56+01:00
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