Wo kommt die Energie her?
Simone Weil schreibt in ihrem Buch “Gravity and Grace”: „The question is not ‘What is the aim?’ It is ’What is the origin?”
Simone Weil schreibt in ihrem Buch “Gravity and Grace”: „The question is not ‘What is the aim?’ It is ’What is the origin?”
Die Frage ist nicht, wo möchtest du hin? Was willst du werden? Die Frage ist, wo ist der Ursprung der Bewegung? Was gibt dir Kraft? Was gibt dir die Inspiration zu handeln, bei der du nicht anders kannst, als ihr nachzugehen?
Die Künstlerin macht Kunst, weil sie nicht anders kann. Sie muss sich ausdrücken durch ihr Medium. Und sie ist das Medium eines höheren Gedankens, der sie nicht zu kümmern braucht. Im Leben ist es nicht anders. Die Frage ist nicht, was will ich erreichen, sondern, wo kommt die Energie her? Wenn erst einmal die Quelle gefunden ist, fließt das Wasser von alleine.
Jannik Howind, Irgendwo zwischen Roskilde und Hamburg 21.12.2022
Simone Weil schreibt in ihrem Buch “Gravity and Grace”: „The question is not ‘What is the aim?’ It is ’What is the origin?”
Die Frage ist nicht, wo möchtest du hin? Was willst du werden? Die Frage ist, wo ist der Ursprung der Bewegung? Was gibt dir Kraft? Was gibt dir die Inspiration zu handeln, bei der du nicht anders kannst, als ihr nachzugehen?
Die Künstlerin macht Kunst, weil sie nicht anders kann. Sie muss sich ausdrücken durch ihr Medium. Und sie ist das Medium eines höheren Gedankens, der sie nicht zu kümmern braucht. Im Leben ist es nicht anders. Die Frage ist nicht, was will ich erreichen, sondern, wo kommt die Energie her? Wenn erst einmal die Quelle gefunden ist, fließt das Wasser von alleine.
Jannik Howind, Irgendwo zwischen Roskilde und Hamburg 21.12.2022
Simone Weil schreibt in ihrem Buch “Gravity and Grace”: „The question is not ‘What is the aim?’ It is ’What is the origin?”
Das Denken beruht auf Identität und Differenz bzw. auf der Tätigkeit des Differenzierens und Gleichsetzens. Das meint im Ursprung nicht objektiv vorhandene Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen, sondern sie durch den Akt der Erkenntnis überhaupt erst zu schaffen.
Menschsein ist die tiefste Freiheit, aber Freiheit ist immer möglich. Die Schachspielerin ist frei, ihren nächsten Zug zu ziehen und der Klavierspieler ist frei, sich mit 88 Tasten, i.d.R. benutzt er sogar deutlich weniger, auszudrücken. Und auch die Lehrerin kann innerhalb der definierten Rolle der Lehrerin ihre Freiheit finden. Menschsein ist die tiefste Freiheit, weil ich hinter sie nicht zurück kann.
Muss ich mir deinen Glauben verdienen oder ist er der Startpunkt unserer Begegnung?
Muss ich mir deinen Glauben verdienen oder ist er der Startpunkt unserer Begegnung?
Respekt. „Darf ich dir zeigen, wie man einen Stein über das Wasser springen lässt?“ „Ja, Papa!“ lacht das Kind freudestrahlend.
Was mir in meinem Leben gut tut, muss nicht das sein, was dir guttut, aber es kann es. Respekt bedeutet, das nicht zu vergessen, und davon auszugehen, dass jeder Mensch einen eigenen Willen hat (ob er determiniert ist oder nicht, spielt nichts zur Sache), den ich respektieren will, weil sein gewaltsames Brechen Schmerz bedeutet.
Jannik Howind, Bochum 09.10.2022