Philosoph und Künstler

Willkommen auf meinem Internetauftritt.
Hier sammle ich Texte, Kunst, Musikstücke und Fotografien von mir.
Als persönliches Portfolio und als Einladung für dich, sie zu lesen, anzuschauen oder anzuhören.
Bisher verstehe ich mich als Kleinkünstler.
Hauptberuflich setze ich mich für Demokratiebildung an Schulen und in der Gesellschaft sowie für die Förderung von direkter Demokratie ein.
Kleine künstlerische Aufträge oder Anfragen sind trotzdem willkommen.

Alle Texte, Fotos und Musikstücke dürfen geteilt und zu nicht-kommerziellen Zwecken verwendet werden unter Angabe meines Namens.

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Musik

Kunst

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Marty Supreme

März 4, 2026|

Josh Safdie hat etwas verstanden, was eigentlich auf der Hand liegt, aber doch viele Geschichtenerzählende zu übersehen scheinen: Der Charakter eines Charakters liegt nicht nur in seinem Charakter, sondern genauso in seiner Umgebung. Klingt paradox? Ist es aber nicht. Ja, Marty Mauser ist ein waschechter Egoist, ja, er hält sich für den besten Tischtennisspieler der Welt und ja, er ist verdammt ungeduldig. Aber die Menschen im New York der 50er sind es auch. Sein Onkel, der Marty ohne Rücksicht zum Geschäftsführer seines Schuhladens machen will. Seine Freundin, Nicht-Freundin, die abgesehen davon, dass sich Marty ihr gegenüber die meiste Zeit wie ein beschissener Freund verhält, auch eine Ungeduld auf Marty überträgt.

Fiktion

Die Zügel der Veränderung

Februar 13, 2026|

Die Angst sitzt auf dem Rücken der Veränderung. Rückwärts gewandt fest im Sattel. Ledernde Zügel verbinden die Angst mit dem stürmischen Ross. »Sieh, was du aufgibst!«, spricht die Angst. »Sieh, wie schön ich springen kann!«, erwidert das Ross. »Aber bist du bereit?«, fragt die Angst. »Wenn ich springen kann, dann bin ich bereit.« »So wirst du alles, was du kannst!«, donnert die Angst, »aber du wirst nicht, wer du bist.« »Wer bin ich, wenn nicht der, der ich sein kann?«, fragt das Ross. »Ich weiß, dass du jemand bestimmtes bist« spricht die Angst. »Ich wurde geschaffen, damit du nicht gedankenlos über jeden Stock und Stein springst, der da vor dir liegt. Ich will, dass du mitbekommst, was du tust, und dass du nur über den Stein springst, den du bewältigen willst.« Die Angst fährt fort: »Ein jeder Sprung wird dich verändern. Übe deinen Willen und ich werde dich nicht länger quälen. Wenn dein Herz höherschlägt, weil du weißt, dass der Sprung bedeutungsvoll ist, so werden mir die Zügel entgleiten.«

Denken

Unsportlicher Konflikt

März 4, 2026|

Manche vergleichen sportlichen Wettbewerb mit Krieg. Das ist ein grober Denkfehler. In jedem Sport lässt sich alles ganz leicht wieder zurücksetzen. Im Leben und im Krieg lassen sich die Folgen unserer Taten nicht rückgängig machen – wir werden von ihnen in die Zukunft getragen wie von einem unaufhaltsamen Zug.

Kamera: Pentax P30T

Fotografie

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