Philosoph und Künstler
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Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Ein Film, den ich allen Menschen wärmstens an‘s Herz legen kann. Ich habe gelacht, ich habe die Luft angehalten, ich habe mich fremd geschämt, ich war stolz und ja, ich habe auch etwas vermisst.
Fiktion
Die Zügel der Veränderung
Die Angst sitzt auf dem Rücken der Veränderung. Rückwärts gewandt fest im Sattel. Ledernde Zügel verbinden die Angst mit dem stürmischen Ross. »Sieh, was du aufgibst!«, spricht die Angst. »Sieh, wie schön ich springen kann!«, erwidert das Ross. »Aber bist du bereit?«, fragt die Angst. »Wenn ich springen kann, dann bin ich bereit.« »So wirst du alles, was du kannst!«, donnert die Angst, »aber du wirst nicht, wer du bist.« »Wer bin ich, wenn nicht der, der ich sein kann?«, fragt das Ross. »Ich weiß, dass du jemand bestimmtes bist« spricht die Angst. »Ich wurde geschaffen, damit du nicht gedankenlos über jeden Stock und Stein springst, der da vor dir liegt. Ich will, dass du mitbekommst, was du tust, und dass du nur über den Stein springst, den du bewältigen willst.« Die Angst fährt fort: »Ein jeder Sprung wird dich verändern. Übe deinen Willen und ich werde dich nicht länger quälen. Wenn dein Herz höherschlägt, weil du weißt, dass der Sprung bedeutungsvoll ist, so werden mir die Zügel entgleiten.«
Denken
Über das Anfangen
Ich sitze und starre auf die weiße Wand vor mir. Leerer Blick. Gedanken rattern. Gesprächsfetzen fangen meine Aufmerksamkeit für kurze Augenblicke. Ich will, aber ich kann nicht. Was will ich? Anfangen. Eine Arbeit aufnehmen. Wie ein Wurm, der sich aus einer klebrigen Watte in den lockeren, glatten Sand zu winden versucht.



