Hey Tal! Tal war bereits mehrere Schritte aus dem Vorlesungssaal hinausgegangen. Durch die Seitentür über die Wiese. Er trat auf den überdachten Gehweg Richtung Hauptplatz der Uni als er ihre Stimme hörte. Er blieb stehen. Sie kam gemächlich hinter ihm her. Kann ich mit dir laufen? Ja, erwiderte er überrascht. Ein Gespräch entfaltete sich. Gehst du zur Bib? Tal nickte. Ich komme mit.
Am Donnerstag in der Campusbar dröhnten die Pop-Bässe eines DJs, dessen Bezeichnung als DJ er wohl selbst nicht gewollt hätte. Es war laut und die Menschen hatten Spaß. Tal hatte Gefallen an Bierpong, einem Spiel mit Tischtennisbällen, die von der jeweils anderen Tischseite in Plastikbecher geworfen werden müssen. Energetisiert saß er neben einer Gruppe von Mitstudierenden. Er hatte sie seit Montag jeden Tag gesehen. Sie wirbelte ihn ganz schön durch. Attraktiv fand er sie auch. Bisher gefiel ihm ihr gemeinsames Spielchen, aber ihm missfiel, dass er ihr gegenüber gestern im Gespräch etwas zu intime Sachen gesagt hatte. So etwas wie, dass es ihn beschäftigte, endlich mal etwas mit jemandem zu haben, aber dass er auch den gesellschaftlichen Druck hasste, endlich mal etwas mit jemandem haben zu müssen.Sie kam auf ihn zu.Willst du rausgehen?Er zögerte kurz, ahnte, dass es aufregend werden könnte. Ja.Die beiden verabschiedeten sich von der Gruppe. Sie waren etwa zwanzig Meter gegangen, da fragte sie ihn:Was willst du machen? Sein Blick ging in die Ferne. Natürlich dachte er daran, aber alles ging so schnell. So richtig fühlte er den Wunsch, intim zu werden in dem Moment nicht. Dennoch knisterte etwas. Sein Blick ging in die Ferne in Richtung des Studiwohnheims. Was willst du machen? Er dachte an seine Gitarre. Drucksend begann er: Vielleicht … vielleicht könnten wir auf mein Zimmer gehen und ich spiel dir ein bisschen, ein bisschen vor auf der Gitarre? Sein Kopf nahm eine Wendung und schaute sie endlich wieder an. Das ist nicht, was du willst. Sag es!Sofort schaute er betreten weg. Natürlich dachte er nun auch wieder daran. Als würde sein Körper ihn verraten, stieg die Anziehung aber auch ein Gefühl von Widerwillen war da. Er wand sich unter ihrer Stimme. Sie ließ nicht locker. Sag es!Ich will, begann er. Ja?Ich hätte Lust…Als wäre ihr Gesicht magnetisch anders gepolt, rutschte sein Blick an ihr zu beiden Seiten ab. Aber er konnte nicht weg. Sie standen draußen neben der Bib. Plötzlich kamen die Worte.Ich will mit dir schlafen.Es war gesagt. Sie machte unmerklich einen Schritt zurück.Nein, ich will das nicht. Du bist perfekt. Du hast einen Plan im Leben, wo du hinwillst. Das ist toll. Du bist toll.Etwas war gekippt. Er war wie unter Strom, die Worte bauten ihn auf, gleichzeitig hatte sie Nein gesagt.Viele hier haben einen Crush auf dich.Ich würde das Interesse verlieren, wenn wir miteinander schlafen. Tal rührte sich nicht von der Stelle.Willst du mich küssen?Zögerlich nickte er. Dann sag es!Sie blickten sich tief in die Augen.Ich will dich küssen.Ihr Kopf kam näher.Sie küssten sich kurz auf den Mund. Etwas hatte sich verschlossen.Danach ging sie zurück zu den anderen.Die Spucke war weggeblieben.Tal war wieder allein.
Hey Tal! Tal war bereits mehrere Schritte aus dem Vorlesungssaal hinausgegangen. Durch die Seitentür über die Wiese. Er trat auf den überdachten Gehweg Richtung Hauptplatz der Uni als er ihre Stimme hörte. Er blieb stehen. Sie kam gemächlich hinter ihm her. Kann ich mit dir laufen? Ja, erwiderte er überrascht. Ein Gespräch entfaltete sich. Gehst du zur Bib? Tal nickte. Ich komme mit.
Am Donnerstag in der Campusbar dröhnten die Pop-Bässe eines DJs, dessen Bezeichnung als DJ er wohl selbst nicht gewollt hätte. Es war laut und die Menschen hatten Spaß. Tal hatte Gefallen an Bierpong, einem Spiel mit Tischtennisbällen, die von der jeweils anderen Tischseite in Plastikbecher geworfen werden müssen. Energetisiert saß er neben einer Gruppe von Mitstudierenden. Er hatte sie seit Montag jeden Tag gesehen. Sie wirbelte ihn ganz schön durch. Attraktiv fand er sie auch. Bisher gefiel ihm ihr gemeinsames Spielchen, aber ihm missfiel, dass er ihr gegenüber gestern im Gespräch etwas zu intime Sachen gesagt hatte. So etwas wie, dass es ihn beschäftigte, endlich mal etwas mit jemandem zu haben, aber dass er auch den gesellschaftlichen Druck hasste, endlich mal etwas mit jemandem haben zu müssen.Sie kam auf ihn zu.Willst du rausgehen?Er zögerte kurz, ahnte, dass es aufregend werden könnte. Ja.Die beiden verabschiedeten sich von der Gruppe. Sie waren etwa zwanzig Meter gegangen, da fragte sie ihn:Was willst du machen? Sein Blick ging in die Ferne. Natürlich dachte er daran, aber alles ging so schnell. So richtig fühlte er den Wunsch, intim zu werden in dem Moment nicht. Dennoch knisterte etwas. Sein Blick ging in die Ferne in Richtung des Studiwohnheims. Was willst du machen? Er dachte an seine Gitarre. Drucksend begann er: Vielleicht … vielleicht könnten wir auf mein Zimmer gehen und ich spiel dir ein bisschen, ein bisschen vor auf der Gitarre? Sein Kopf nahm eine Wendung und schaute sie endlich wieder an. Das ist nicht, was du willst. Sag es!Sofort schaute er betreten weg. Natürlich dachte er nun auch wieder daran. Als würde sein Körper ihn verraten, stieg die Anziehung aber auch ein Gefühl von Widerwillen war da. Er wand sich unter ihrer Stimme. Sie ließ nicht locker. Sag es!Ich will, begann er. Ja?Ich hätte Lust…Als wäre ihr Gesicht magnetisch anders gepolt, rutschte sein Blick an ihr zu beiden Seiten ab. Aber er konnte nicht weg. Sie standen draußen neben der Bib. Plötzlich kamen die Worte.Ich will mit dir schlafen.Es war gesagt. Sie machte unmerklich einen Schritt zurück.Nein, ich will das nicht. Du bist perfekt. Du hast einen Plan im Leben, wo du hinwillst. Das ist toll. Du bist toll.Etwas war gekippt. Er war wie unter Strom, die Worte bauten ihn auf, gleichzeitig hatte sie Nein gesagt.Viele hier haben einen Crush auf dich.Ich würde das Interesse verlieren, wenn wir miteinander schlafen. Tal rührte sich nicht von der Stelle.Willst du mich küssen?Zögerlich nickte er. Dann sag es!Sie blickten sich tief in die Augen.Ich will dich küssen.Ihr Kopf kam näher.Sie küssten sich kurz auf den Mund. Etwas hatte sich verschlossen.Danach ging sie zurück zu den anderen.Die Spucke war weggeblieben.Tal war wieder allein.
Hinterlasse einen Kommentar