Aftersun
„Aftersun“, das Debut der schottischen Filmschaffenden Charlotte Wells, strotzt nur so vor Kreativität, Mut und Feinfühligkeit.
„Aftersun“, das Debut der schottischen Filmschaffenden Charlotte Wells, strotzt nur so vor Kreativität, Mut und Feinfühligkeit.
Simone Weil schreibt in ihrem Buch “Gravity and Grace”: „The question is not ‘What is the aim?’ It is ’What is the origin?”
Wie sein ein Monat früher geborener Zwilling „Triangle of Sadness“ reflektiert „The Menu“ auf bissige Art und Weise Machthierarchien bis sich mir beinahe der Magen umdreht. Diese Bewegung der Umkehrung ist bei beiden Filmen der Kern und doch offensichtlich nicht die Botschaft.
A short story created in an attempt to convey academic knowledge in a compact, accessible and comprehensible way. It was deemed inappropiate in an oral exam with the topic of power hierarchies in the student-teacher relationship... “The very act of storytelling, an act that presumes in its interlocutor an equality of intelligence rather than an inequality of knowledge, posits equality, just as the act of explication posits inequality.” Kirstin Ross in the Introduction to the english version of Rancière's book "The ignorant schoolmaster".
Wie kann ein Film, der vor hundert Jahren auf einer kleinen irischen Insel spielt, fesselnder und kurzweiliger sein, als das audio-visuelle Spektakel Avatar 2? Vielleicht, weil es spannender ist, die Entwicklung eines fundamentalen Konflikts in der Beziehung von zwei Freunden mitzubekommen, die Jahr ein Jahr aus täglich in denselben Pub gingen um einen zu trinken, als eine langgestreckte Zeit auf Pandora zu verbringen.
Man fragt sich wie sie soviel Macht bekommen, die Verwesentlicher. »Die Diagnose ist eindeutig, Sie sind depressiv! Gehen Sie sofort in eine Anstalt. Sie sind eine Gefahr für sich und ihr Umfeld.« Und was ist mit der Gefahr, die in der Umgebung liegt, in deren Beziehung ich so etwas entwickelt habe, was Menschen „Depression“ nennen?
Es kann vorkommen, dass ich mir in den Kopf setze, etwas umzusetzen oder dass ich mich in einer Situation befinde, in der ich selbständig bestimmten Aufgaben nachgehen muss. Wie gehe ich damit um? Setze ich mir feste Deadlines? Suche ich meinen Terminkalender – wie man das wohl vor der Erfindung der Zeit und portablen Uhren gemacht hat? – nach Zeiten ab, in denen ich plane für das Projekt zu arbeiten?
Bildung. Was ist das eigentlich? Ein Kopf auf den Ellenbogen gestützt vor einem Lehrbuch? Allein im Zimmer kann diese Geste des Körpers und eines Buches Leidenschaft und Seelenruhe bedeuten, in einem Raum mit einer Person an der Spitze kommt mir eher der Gedanke von tiefstem Gehorsam.
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