denken

Tagespolitik und Politik

Man kann nicht von einem Menschen verlangen, zu jedem Ereignis in der Geschichte ein Urteil zu haben. Tagespolitik vergeht oft mit dem Tag. Urteilen aber braucht Zeit. Hingegen ist es wichtig, zu den Ereignissen, die lange wären, und zwar den Regeln, die wir uns setzen oder den informellen Regeln (kulturellen Praktiken), die sich etablieren, ein Urteil zu haben. Will man sie bewahren oder sie verändern? Und warum? Die Kraft für dieses Urteil hängt, so denke ich, immer mit der eigenen Antwort auf die Frage, in welcher Welt will ich leben, zusammen.

Tagespolitik und Politik2026-02-13T12:51:13+01:00

Der überforderte und der künstlerische Mensch

Der überforderte Mensch sieht in jeder Information eine Forderung. Der künstlerische Mensch sieht in jeder Information eine Möglichkeit, die wahrgenommen werden kann, aber nicht muss.

Der überforderte und der künstlerische Mensch2026-02-13T12:44:17+01:00

Fort-Schritt

Ich will mir des Fortschritts sicher sein und mich seiner am liebsten minütlich versichern, doch wie das beflügelte Schreiten nur durch den Moment des am Boden Haftens, der dem erneuten Abstoß in die Luft vorausgeht, ermöglicht wird, so wird der Fortschritt einer Sache nur durch die Pausen und die Abgrenzung von jener Sache ermöglicht.

Fort-Schritt2026-02-13T11:31:10+01:00

Kein endgültiges Urteil

Es ist uns Menschen nicht geschenkt, ein endgültiges Urteil über uns zu sprechen. Ich kann niemals sagen, ich werde nie mehr inspiriert sein, etwas zu schreiben, zu singen oder zu malen oder zu lieben. Noch kann ich sagen, du wirst nie etwas Gutes tun. Wer dies (in Verzweiflung) denkt, der wünscht es sich eigentlich.

Kein endgültiges Urteil2026-02-12T21:27:44+01:00
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