Manche vergleichen sportlichen Wettbewerb mit Krieg. Das ist ein grober Denkfehler. In jedem Sport lässt sich alles ganz leicht wieder zurücksetzen. Im Leben und im Krieg lassen sich die Folgen unserer Taten nicht rückgängig machen – wir werden von ihnen in die Zukunft getragen wie von einem unaufhaltsamen Zug. Die Konsequenz daraus ist, dass wir mit einem Konfliktlösungsversuch zum Scheitern verurteilt sind, wenn wir die Welt des Konflikts als eine Welt von Gewinner und Verlierer wahrnehmen. Was ist die Alternative? Die anvisierte Welt der Lösung des Konflikts muss eine Welt für beide sein können.
02 März 2026
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