Sie hinterlaßen die Erde in einem wehleidigeren Zustand als sie sie vorfanden. Und ich wollte sie anschreien: Mit welchem Recht handelt ihr so, wie ihr handelt?
Sie sprachen: Die Rechtsprechung ihres Landes erlaubte es Ihnen.
Ich fragte sie, ob sie immer nur danach handelten, was ihnen erlaubt war?
Sie erwiderten: Ja.
Ich war wütend und sagte: Dann seid ihr immer nur ein Spielball des gegenwärtigen Zustands eures Landes.
Sie erwiderten, dass sie aktiv an den Gesetzen ihres Landes, was zu tun und was zu lassen sei, mitwirkten.
Ich erwiderte, dies spiele am Ende keine Rolle: Das Recht ist nur dazu da, alle Menschen daran zu erinnern, was sie vernünftigerweise tun wollen, und nur, was sie vernünftigerweise tun wollen, ist von Bedeutung.
Sie schwiegen, also sagte ich ihnen, dass es nicht vernünftig sei, einen Platz in einem wehleidigeren Zustand zu hinterlassen als man ihn vorfand, wenn man die Wahl hat und man hat die Verantwortung, immer dafür zu kämpfen, die Wahl zu haben.
Das Recht kann schlecht sein, das Recht kann gut sein, es zählt, was ihr vernünftigerweise wollt, egal ob es mit dem Recht übereinstimmt oder nicht. Aber es ist nicht egal, ob das Recht damit übereinstimmt, was Menschen vernünftigerweise wollen können, oder nicht. Denn das Recht muss versuchen, gut zu sein, wenn es vernünftigerweise gewollt werden will.
Sie fragten, was ich mit Vernunft meine?
Ich erwiderte: Das, was vermag Endlichkeit und Ewigkeit zusammenzubringen. Also unsere aktuell beste Chance auf ein gutes Leben für alle auf alle Zeit.
Darauf sagten sie: Soweit haben wir nicht gedacht.

03 Januar 2026