Plötzlich stand er vor mir. Wir hatten uns ein paarmal auf Partys und in der Schule gesehen und etwas länger den Blick aufeinander gelassen, sein Lächeln war mir in Erinnerung geblieben, aber wir hatten nie wirklich miteinander geredet. Diesmal schien etwas anders. Die Party lichtete sich langsam, aus dem Nebenraum ertönten Bässe, Lichterketten erhellten den Flur, auf dem wir uns trafen. Aus ihm kam ein aufgeregtes „Kann ich dich kurz sprechen?“ „Ja“ erwiderte ich und nahm einen Schluck aus meinem Strohhalm, ohne den Blick von ihm zu nehmen. Sein Mund brauchte eine gefühlte Ewigkeit, um sich zu formen, dann platzte es aus ihm heraus: „Ich bin in dich verliebt!“ Schlagartig stieg mein Puls. Mir wurde warm im Gesicht, die Arme wurden schwächer. „Ok“ Er blickte mich weiter aufgeregt an. Langsam sammelten sich meine Gefühle. Das letzte Mal als ich so eine Situation erlebt hatte, hatte ich den Jungen mit der süßen Nase gefragt, ob wir mal zusammen ins Kino gehen wollen. Eigentlich hatte ich kein Interesse an ihm, aber ich hatte das Gefühl, etwas tun zu müssen. Mir war erst im Nachhinein klar geworden, dass er ja den Mut hätte aufbringen sollen, mich zu fragen. Wenn er gar nicht weiß, was er mich fragen will, dann gehts ihm wahrscheinlich nicht um mich, sondern um die Aufarbeitung der Beziehung zu seiner Mutter. Ich hatte letztens Freud angefangen zu lesen und fühlte mich nun ziemlich schlau. „Ich bin nicht in dich verliebt.“ Sein Gesicht schien sich kaum zu bewegen und zugleich unglaublich zu bewegen. „Willst du mich fragen, ob wir mal nen Kaffee trinken wollen? Wir kennen uns ja noch gar nicht.“ „Ja, klar, toll, stimmt, du hast recht, ich… ja, klar.“ Mit einem Gefühl, nicht aus meinen Fehlern zu lernen, löste sich die Situation. Als wären wir nun schon verabredet, lächelte er mich im Gehen an. Mein Gesicht kräuselte sich, aber er bekam nichts mit. Ich fühlte mich schlecht.
Plötzlich stand er vor mir. Wir hatten uns ein paarmal auf Partys und in der Schule gesehen und etwas länger den Blick aufeinander gelassen, sein Lächeln war mir in Erinnerung geblieben, aber wir hatten nie wirklich miteinander geredet. Diesmal schien etwas anders. Die Party lichtete sich langsam, aus dem Nebenraum ertönten Bässe, Lichterketten erhellten den Flur, auf dem wir uns trafen. Aus ihm kam ein aufgeregtes „Kann ich dich kurz sprechen?“ „Ja“ erwiderte ich und nahm einen Schluck aus meinem Strohhalm, ohne den Blick von ihm zu nehmen. Sein Mund brauchte eine gefühlte Ewigkeit, um sich zu formen, dann platzte es aus ihm heraus: „Ich bin in dich verliebt!“ Schlagartig stieg mein Puls. Mir wurde warm im Gesicht, die Arme wurden schwächer. „Ok“ Er blickte mich weiter aufgeregt an. Langsam sammelten sich meine Gefühle. Das letzte Mal als ich so eine Situation erlebt hatte, hatte ich den Jungen mit der süßen Nase gefragt, ob wir mal zusammen ins Kino gehen wollen. Eigentlich hatte ich kein Interesse an ihm, aber ich hatte das Gefühl, etwas tun zu müssen. Mir war erst im Nachhinein klar geworden, dass er ja den Mut hätte aufbringen sollen, mich zu fragen. Wenn er gar nicht weiß, was er mich fragen will, dann gehts ihm wahrscheinlich nicht um mich, sondern um die Aufarbeitung der Beziehung zu seiner Mutter. Ich hatte letztens Freud angefangen zu lesen und fühlte mich nun ziemlich schlau. „Ich bin nicht in dich verliebt.“ Sein Gesicht schien sich kaum zu bewegen und zugleich unglaublich zu bewegen. „Willst du mich fragen, ob wir mal nen Kaffee trinken wollen? Wir kennen uns ja noch gar nicht.“ „Ja, klar, toll, stimmt, du hast recht, ich… ja, klar.“ Mit einem Gefühl, nicht aus meinen Fehlern zu lernen, löste sich die Situation. Als wären wir nun schon verabredet, lächelte er mich im Gehen an. Mein Gesicht kräuselte sich, aber er bekam nichts mit. Ich fühlte mich schlecht.
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