Lebensentwürfe, du wirfst dich in die Zukunft hinaus, weißt so viel, machst dir Druck, es gut zu machen, hast Angst einen falschen Schritt zu tun, und so tust du keinen.
Du sitzt am Rand und je länger du am Rand sitzt, umso schwerer wird der Sprung ins Wasser. Du analysierst das Geschehen, verurteilst, lobst auch mal, du bildest dir nicht ein, es besser zu können, willst nichts Besonderes sein aber in deiner besonders langen Rolle am Rand, die dir erlaubt so viel zu sehen, wirst du immer besser darin und stellst fest, wie gemütlich es doch am Rand ist. Du wirst immer besser darin, deine Rolle am Rand zu rechtfertigen und ekelst dich gleichzeitig vor ihr, weil du spürst, dass du dir etwas verwehrst, was die Menschen im Wasser haben: Erfahrungen, Freude und Schmerz, Lernen, Begegnung, Kontakt. Es ist nicht die Freiheit, die dich am Rand pausieren und besinnen lässt, es ist die Angst vor dem Sprung. Aber diese Angst ist längst überwunden, der Rand ist Teil deiner Identität geworden. Du bist dir dessen völlig im Klaren. Du präsentierst ihn stolz vor dir her.
Zwei Entscheidungen von Identifikation am Rand. Entweder du ziehst dich zurück oder du gehst offensiv damit um und versuchst andere von deinen Argumenten zu überzeugen, in der stillen Hoffnung, jemand würde kommen und dir die Flusen austreiben, sodass auch du den Sprung wagen kannst. Aber oh weh, sobald jemand kommt, der dir einen Weg vorschlägt, schlägst du zurück, denn es gibt kein richtiges Leben im Falschen. Du weißt, du musst den Weg aus dir selbst heraus entwickeln oder er wird sich gar nicht entwickeln. Blinder Aktionismus ist für dich keine Option. Aber blinder Aktionismus ist immer auch sinnliche Erfahrung und Lernen. Und so verweigerst du dir ein Recht, das sich alle anderen scheinbar gerade nehmen und das zum Leben dazugehört, wie der Tag zur Nacht. Das Recht, etwas auszuprobieren. Denn dieses Recht, ist das Recht, Erfahrungen zu sammeln, aus denen sich dann etwas Neues ergeben kann. Es ist noch keine Poetin, kein Bundespräsident, keine Köchin aber auch kein freundlicher, chilliger Typ vom Himmel gefallen. Und so will ich dir das Recht aussprechen, etwas auszuprobieren. Und wenn der Sprung getan und du im Wasser bist, dann wirst du irgendwann merken, dass du zurück an den Rand und die gemachten Erfahrungen in dir nachklingen lassen willst. Sobald du eine neue Erfahrung gemacht hast, freue ich mich, mit dir darüber zu sprechen. Aber bis dahin, finde einen Weg ins Wasser. Lerne, selbst die Kraft für einen Sprung zu entwickeln. Ich werde meine Augen aufhalten. Vielleicht können wir einmal gemeinsam von einer Stelle springen. Wir werden sehen. Nicht jede Stelle eignet sich für jeden, um baden zu gehen. Spätestens am Rand treffen wir uns wieder.
Lebensentwürfe, du wirfst dich in die Zukunft hinaus, weißt so viel, machst dir Druck, es gut zu machen, hast Angst einen falschen Schritt zu tun, und so tust du keinen.
Du sitzt am Rand und je länger du am Rand sitzt, umso schwerer wird der Sprung ins Wasser. Du analysierst das Geschehen, verurteilst, lobst auch mal, du bildest dir nicht ein, es besser zu können, willst nichts Besonderes sein aber in deiner besonders langen Rolle am Rand, die dir erlaubt so viel zu sehen, wirst du immer besser darin und stellst fest, wie gemütlich es doch am Rand ist. Du wirst immer besser darin, deine Rolle am Rand zu rechtfertigen und ekelst dich gleichzeitig vor ihr, weil du spürst, dass du dir etwas verwehrst, was die Menschen im Wasser haben: Erfahrungen, Freude und Schmerz, Lernen, Begegnung, Kontakt. Es ist nicht die Freiheit, die dich am Rand pausieren und besinnen lässt, es ist die Angst vor dem Sprung. Aber diese Angst ist längst überwunden, der Rand ist Teil deiner Identität geworden. Du bist dir dessen völlig im Klaren. Du präsentierst ihn stolz vor dir her.
Zwei Entscheidungen von Identifikation am Rand. Entweder du ziehst dich zurück oder du gehst offensiv damit um und versuchst andere von deinen Argumenten zu überzeugen, in der stillen Hoffnung, jemand würde kommen und dir die Flusen austreiben, sodass auch du den Sprung wagen kannst. Aber oh weh, sobald jemand kommt, der dir einen Weg vorschlägt, schlägst du zurück, denn es gibt kein richtiges Leben im Falschen. Du weißt, du musst den Weg aus dir selbst heraus entwickeln oder er wird sich gar nicht entwickeln. Blinder Aktionismus ist für dich keine Option. Aber blinder Aktionismus ist immer auch sinnliche Erfahrung und Lernen. Und so verweigerst du dir ein Recht, das sich alle anderen scheinbar gerade nehmen und das zum Leben dazugehört, wie der Tag zur Nacht. Das Recht, etwas auszuprobieren. Denn dieses Recht, ist das Recht, Erfahrungen zu sammeln, aus denen sich dann etwas Neues ergeben kann. Es ist noch keine Poetin, kein Bundespräsident, keine Köchin aber auch kein freundlicher, chilliger Typ vom Himmel gefallen. Und so will ich dir das Recht aussprechen, etwas auszuprobieren. Und wenn der Sprung getan und du im Wasser bist, dann wirst du irgendwann merken, dass du zurück an den Rand und die gemachten Erfahrungen in dir nachklingen lassen willst. Sobald du eine neue Erfahrung gemacht hast, freue ich mich, mit dir darüber zu sprechen. Aber bis dahin, finde einen Weg ins Wasser. Lerne, selbst die Kraft für einen Sprung zu entwickeln. Ich werde meine Augen aufhalten. Vielleicht können wir einmal gemeinsam von einer Stelle springen. Wir werden sehen. Nicht jede Stelle eignet sich für jeden, um baden zu gehen. Spätestens am Rand treffen wir uns wieder.
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