Stranger Things Finale Staffel
Danke für 10 Jahre Coming of Age mit diesem fantastischen Ensemble, danke für die tollen Sets, Kostüme und Oh mein Gott so viele Songs, die ich nie vergessen werde.
Danke für 10 Jahre Coming of Age mit diesem fantastischen Ensemble, danke für die tollen Sets, Kostüme und Oh mein Gott so viele Songs, die ich nie vergessen werde.
Sie hinterlaßen die Erde in einem wehleidigeren Zustand als sie sie vorfanden. Und ich wollte sie anschreien: Mit welchem Recht handelt ihr so, wie ihr handelt?Sie sprachen: Die Rechtsprechung ihres Landes erlaubte es Ihnen.Ich fragte sie, ob sie immer nur danach handelten, was ihnen erlaubt war? Sie erwiderten: Ja.
Denken beschäftigt sich damit, alles herauszufinden, was möglich ist, warum es möglich sein muss und klar abzugrenzen, was nicht möglich ist, denn es liegt Unglück darin, zu verfolgen, was nicht möglich ist, und es liegt Unglück darin, nicht zu versuchen, das Glück zu verfolgen, das möglich ist.
Soziale Phänomene können nur entstehen, weil Menschen sie entstehen lassen können.
Es gibt zwei notwendige Gründe für Bildung: Der eine ist, dass junge Menschen in eine Welt fähiger Erwachsener kommen, die mit den jungen Menschen zusammenwirken wollen. Der andere ist, dass junge Menschen ihr eigenes Potential entfalten wollen, um mehr Freiheit zu bekommen.
Die Angst sitzt auf dem Rücken der Veränderung. Rückwärts gewandt fest im Sattel. Ledernde Zügel verbinden die Angst mit dem stürmischen Ross. »Sieh, was du aufgibst!«, spricht die Angst. »Sieh, wie schön ich springen kann!«, erwidert das Ross. »Aber bist du bereit?«, fragt die Angst. »Wenn ich springen kann, dann bin ich bereit.« »So wirst du alles, was du kannst!«, donnert die Angst, »aber du wirst nicht, wer du bist.« »Wer bin ich, wenn nicht der, der ich sein kann?«, fragt das Ross. »Ich weiß, dass du jemand bestimmtes bist« spricht die Angst. »Ich wurde geschaffen, damit du nicht gedankenlos über jeden Stock und Stein springst, der da vor dir liegt. Ich will, dass du mitbekommst, was du tust, und dass du nur über den Stein springst, den du bewältigen willst.« Die Angst fährt fort: »Ein jeder Sprung wird dich verändern. Übe deinen Willen und ich werde dich nicht länger quälen. Wenn dein Herz höherschlägt, weil du weißt, dass der Sprung bedeutungsvoll ist, so werden mir die Zügel entgleiten.«
Ich sitze und starre auf die weiße Wand vor mir. Leerer Blick. Gedanken rattern. Gesprächsfetzen fangen meine Aufmerksamkeit für kurze Augenblicke. Ich will, aber ich kann nicht. Was will ich? Anfangen. Eine Arbeit aufnehmen. Wie ein Wurm, der sich aus einer klebrigen Watte in den lockeren, glatten Sand zu winden versucht.
Warum absolut denken, wenn wir uns auch zwischen Extremen bewegen können? Freilich bedeutet das, die Unabgeschlossenheit der Welt zu umarmen. Antrieb jeder Bewegung. Bewegung findet ins Offene hinein statt. Aber sie braucht genauso feste Stützen, aus denen sie ausbrechen kann. Bewegung zwischen Extremen setzt voraus, dass wir wagen, die Extreme zu denken. Aber lieber extrem denken und mäßig handeln, als extrem zu handeln und mäßig zu denken.
Geisteswissenschaften sind Prinzipienwissenschaften. Nun interessiert Prinzipien Raum und Zeit, also Empirie nicht. Ein und dasselbe Prinzip kann überall und nirgends auftauchen. Die Zerstückelung der Geisteswissenschaften in Disziplinen ergibt keinen Sinn, wenn sie rein reflexiv und theoretisch praktiziert werden. Nur, wenn sie tatsächlich mit handwerklicher Praxis und dem Erlernen - beispielsweise archäologischer, ökonomischer oder schriftlicher Handgriffe verbunden ist -, ist eine Entscheidung für das Erlernen des Einen und gegen vieles Andere für den Zeitraum, den dieses Lernen braucht, legitim und sinnvoll.
Das Wichtigste, was ein heranwachsendes Lebewesen lernen muss, ist, den eigenen Körper und die eigene Stimme einzusetzen, um eigene Bedürfnisse zu äußern und um Grenzen zu setzen. Beides ist tatsächlich überlebenswichtig, um die eigene Existenz zu erhalten.
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