Der gemeinsame Wille
Wenn der gemeinsame Wille da ist, dann wird sich ein Weg finden und wenn der gemeinsame Wille nicht da ist, dann will ich auch nicht, dass sich ein Weg findet.
Wenn der gemeinsame Wille da ist, dann wird sich ein Weg finden und wenn der gemeinsame Wille nicht da ist, dann will ich auch nicht, dass sich ein Weg findet.
Wenn ich die Frage nicht über die Lippen bringe, dann bin ich gerade nicht bereit. Wenn du die Antwort nicht über die Lippen bringst, dann bist du gerade nicht bereit. Dieses „Nicht bereit sein“ muss sich zeigen dürfen und verdient vielleicht die wohlwollendste Aufmerksamkeit, denn wer will in einer Welt leben, in der ständig alle für alles bereit sein müssen?
Hoffen lernen bedeutet, zu lernen, vom Glück auszugehen, jederzeit. Das Glück muss gar nicht hinter der nächsten Ecke stecken, aber es sich vorzustellen und dies zu genießen, ist, was hoffen sein kann.
Ich finde, Park Chan-wook schafft es wie kein zweiter, in jeder Szene Konstellationen aus Figuren, Umgebung, Sound und Licht zu schaffen, Konstellationen aus diesen unterschiedlichen Elementen, welche alle jeweils ihre eigene Absicht und Bedeutung mitbringen, welche sich mit diesen Bedeutungen verschränken und die dadurch der Haupthandlung eine dicke und lebendige Haut geben. Ich bin mir sicher, dass dieser gestraffte Körper da ist, selbst dann, wenn ich in manchen Momenten nicht den Körper als ganzen fassen kann, sondern nur die Hand oder das Bein sehe.
Danke für 10 Jahre Coming of Age mit diesem fantastischen Ensemble, danke für die tollen Sets, Kostüme und Oh mein Gott so viele Songs, die ich nie vergessen werde.
Sie hinterlaßen die Erde in einem wehleidigeren Zustand als sie sie vorfanden. Und ich wollte sie anschreien: Mit welchem Recht handelt ihr so, wie ihr handelt?Sie sprachen: Die Rechtsprechung ihres Landes erlaubte es Ihnen.Ich fragte sie, ob sie immer nur danach handelten, was ihnen erlaubt war? Sie erwiderten: Ja.
Denken beschäftigt sich damit, alles herauszufinden, was möglich ist, warum es möglich sein muss und klar abzugrenzen, was nicht möglich ist, denn es liegt Unglück darin, zu verfolgen, was nicht möglich ist, und es liegt Unglück darin, nicht zu versuchen, das Glück zu verfolgen, das möglich ist.
Soziale Phänomene können nur entstehen, weil Menschen sie entstehen lassen können.
Es gibt zwei notwendige Gründe für Bildung: Der eine ist, dass junge Menschen in eine Welt fähiger Erwachsener kommen, die mit den jungen Menschen zusammenwirken wollen. Der andere ist, dass junge Menschen ihr eigenes Potential entfalten wollen, um mehr Freiheit zu bekommen.
Die Angst sitzt auf dem Rücken der Veränderung. Rückwärts gewandt fest im Sattel. Ledernde Zügel verbinden die Angst mit dem stürmischen Ross. »Sieh, was du aufgibst!«, spricht die Angst. »Sieh, wie schön ich springen kann!«, erwidert das Ross. »Aber bist du bereit?«, fragt die Angst. »Wenn ich springen kann, dann bin ich bereit.« »So wirst du alles, was du kannst!«, donnert die Angst, »aber du wirst nicht, wer du bist.« »Wer bin ich, wenn nicht der, der ich sein kann?«, fragt das Ross. »Ich weiß, dass du jemand bestimmtes bist« spricht die Angst. »Ich wurde geschaffen, damit du nicht gedankenlos über jeden Stock und Stein springst, der da vor dir liegt. Ich will, dass du mitbekommst, was du tust, und dass du nur über den Stein springst, den du bewältigen willst.« Die Angst fährt fort: »Ein jeder Sprung wird dich verändern. Übe deinen Willen und ich werde dich nicht länger quälen. Wenn dein Herz höherschlägt, weil du weißt, dass der Sprung bedeutungsvoll ist, so werden mir die Zügel entgleiten.«
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